Fleißige Helfer in Borispol:
Die Kartons vom Transport werden in die Kleiderkammer gebracht.

Fast von Anfang an haben wir begonnen, gut sortierte Kleidung für die Evakuierten der Tschernobyl-Katastrophe nach Borispol zu liefern. Dies war erforderlich, da die Menschen aus der Sperrzone nur das Allernotwendigste mitnehmen konnten.

Aus diesen anfänglichen Lieferungen entstand in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Borispol eine gut ausgestattete Kleiderkammer.

Hier kann den Bedürftigen – und es sind heute nicht mehr nur die Tschernobyl-Betroffenen – mit notwendiger Bekleidung, Wäsche und sonstigem Bedarf für den Haushalt  geholfen werden.

Was in Langgöns gesammelt und sorgfältig verpackt wird - es sind immerhin ca. 1200 Kartons pro Transport - muss dann von den Frauen unserer Partner in den selbst gefertigten Regalen und Kleiderständern präsentiert werden, damit die Bedürftigen ihren Bedarf decken können.

Die Menschen aus der Region Borispol sind für diese Hilfe sehr dankbar, da sie hierdurch in der Lage sind, das eingesparte Geld für den notwendigen Lebensunterhalt und vor allem für dringend notwendige Medikamente verwenden zu können.

Die Versorgung der Kleiderkammer wird daher auch weiterhin ein wichtiges Standbein unserer Arbeit bleiben.

Aktuelles aus dem Jahresbericht 2013 zur Kleiderkammer - von Gerhard Keller: 

Die vielen Kartons mit gespendeter Kleidung, Wäsche und Schuhe werden in der Kleiderkammer in Boripol dringend gebraucht. Jährlich werden bis zu 700 Menschen versorgt. Natascha und ihre Frauen werden in der nächsten Zeit viel zu tun haben: Kartons auspacken, Wäsche sortieren und einräumen, Öffnungszeiten der Kleiderkammer gewährleisten. Gut für die Bedürftigen, dass es Spender und fleißige Helferinnen und Helfer in und um Langgöns gibt und dass es fleißige Menschen in Borispol gibt, die dafür sorgen, dass die Kleidung gut aufbewahrt und sinnvoll ausgegeben wird.